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Max-Planck-Forschungsgruppe Öko-Evolutionäre Interaktionen

Max-Planck Forschungsgruppenleiterin

Max-Planck-Forschungsgruppe Öko-Evolutionäre Interaktionen

Dr. Laetitia Wilkins

MPI für Marine Mikrobiologie
Celsiusstr. 1
D-28359 Bremen

Raum: 

2506

Telefon: 

+49 421 2028-8750

Dr. Laetitia Wilkins

Zusammenfassung

In der Gruppe Öko-Evolutionäre Wechselwirkungen untersuchen wir, wie sich Muscheln und ihre mikrobiellen Partner während eines gewaltigen allopatrischen Artbildungsereignisses, das durch den Anstieg des Isthmus von Panamá verursacht wurde, an unterschiedliche Umweltbedingungen angepasst haben. Wir wollen in unserer Forschungsarbeit zur Evolution von Wirt und Mikrobe den Schritt von der Korrelation zur Kausalität gehen. Menschliche Aktivitäten verändern die  Ozeane stark (z. B. durch die Erwärmung und Versauerung der Meere). Daher ist die Frage, wie sich Tiere und Pflanzen an eine sich verändernde Umwelt anpassen, heute mehr denn je eine der wichtigsten Fragen der Meeresbiologie. Um künftige Entwicklungen vorherzusagen, erforschen wir die Vergangenheit und nutzen geologische Ereignisse, die wertvolle Einblicke in Anpassungsmechanismen bieten.

Um die Ökologie und Evolution von Symbiosen besser zu verstehen, nutzen Wilkins und ihre Gruppe Laborexperimente und Feldforschung ebenso wie bioinformatische und statistische Instrumente sowie Isotopenanalysen. Ihre Arbeit teilt sich in drei Hauptforschungsachsen: (i) symbiotische Makroevolution im Isthmus von Panamá, (ii) Bewertung der ökologischen Geschichte der Luciniden mittels Biogeochemie und (iii) Manipulation der Symbiosen im Labor, um die kurzfristige Evolution zu verstehen.

 

Inkubationen von Mondmuscheln
Inkubationen von Mondmuscheln mit stabilen Isotopen im Labor am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie helfen uns, den Stickstoffkreislauf in diesen karibischen Muscheln besser zu verstehen. Unterstützt wird die Arbeit von unserer Kollegin Wiebke Mohr. (© Laetitia Wilkins)
Felsarbeit in Guanacaste, Costa Rica (2021)
Feldarbeit mit lokalen Forschenden in Guanacaste, Costa Rica (November 2021). (© Minor Lara "junior")

Der Isthmus von Panamá

Die Bildung des Isthmus von Panamá trennte einen früheren, alten Ozean und sein gesamtes Meeresleben in den Pazifischen Ozean und das Karibische Meer. Diese beiden Ozeane haben sich zu sehr unterschiedlichen Lebensräumen entwickelt. Eng verwandte Populationen, die durch die Landenge getrennt wurden, starben entweder aus oder mussten sich an unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen. Daher liefert das Isthmus-System ideale Bedingungen, um die Triebkräfte und Prozesse der Artbildung, Diversifizierung und Anpassung im Rahmen einer konvergenten Evolution zu untersuchen. Wir arbeiten eng mit Forschenden in Panamá und Costa Rica zusammen, um herauszufinden, wie sich Mondmuscheln und ihre bakteriellen Symbionten an die sich verändernden Umweltbedingungen anpassen.

Unsere Gruppe

 

Unsere Gruppe wurde im März 2022 am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie gegründet. Wir befinden uns noch im Aufbau und suchen neue Mitarbeitende. Mehr über uns und unsere Forschung findet ihr hier: https://www.ecoevoint.ch/

Isidora Morel, Laetitia G.E. Wilkins und Anna Carlotta Kück
Die Gründungsmitglieder der Max-Planck-Forschungsgruppe Öko-Evolutionäre Interaktionen: Isidora Morel, Laetitia G.E. Wilkins und Anna Carlotta Kück. (© Grace D'Angelo)
Sammeln von Mondmuscheln
Laetitia beim Sammeln von Mondmuscheln an der Smithsonian Tropical Research Station in Bocas del Toro, Panamá. (© Jonathan Eisen)
Phacoides pectinatus
Phacoides pectinatus aus Guadeloupe, gesammelt von Olivier Gros. (© Laetitia Wilkins)
Isidora Morel und Carlotta Kück beim Teamtreffen in Paris
Isidora Morel und Carlotta Kück holen karibische Muscheln in Paris ab. (© Carlotta Kück)
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