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Der Neu­bau ei­nes wei­te­ren In­sti­tuts­teils schrei­tet ra­sant vor­an

19.06.2020
Ges­tern fand das Mo­dul­bau­fer­tig­stel­lungs­tref­fen statt

Als das Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie im Jahr 1992 gegründet wurde, hatte die damalige Handvoll Mitarbeiter noch nicht einmal ein eigenes Gebäude zur Verfügung. Mittlerweile sind fast 30 Jahre vergangen und nach dem Bau des Institutsgebäudes im Jahr 1996 ist das Bremer MPI stetig gewachsen. Nun geht es einen Schritt weiter: In den letzten Tagen und vor allem Nächten herrschte im Umfeld unseres Instituts rege Aktivität, Straßen waren gesperrt, riesige Kräne setzten rote Farbakzente in die Skyline des Technologieparks. Ein neuer Institutsteil entsteht.

Innerhalb von nur einer Woche sind die Module aufgebaut worden. (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, K. Matthes)
Innerhalb von nur einer Woche sind die Module aufgebaut worden. (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, K. Matthes)

War­um das so schnell ging? Es han­delt sich bei dem Neu­bau um ei­nen mo­der­nen Mo­dul­bau. Die Fir­ma Ca­dol­to aus Ca­dolz­burg bei Nürn­berg ist un­ser Bau­part­ner bei die­ser Er­wei­te­rung. Die Spe­zia­lis­ten für Mo­dul­bau fer­tig­ten die ins­ge­samt 29 Mo­du­le in ih­rem Werk in Bay­ern vor, um sie dann in­ner­halb von nur ei­ner Wo­che nach Bre­men zu trans­por­tie­ren und hier auf­zu­bau­en. Eine be­ein­dru­cken­de Leis­tung!

Nun ist der Roh­bau fer­tig, und die Bau­ar­bei­ter rü­cken vor­erst wie­der ab. „Un­ser neu­er Ge­bäu­de­teil hat Pi­lot­cha­rak­ter für die Max-Planck-Ge­sell­schaft“, be­tont auch In­sti­tuts­di­rek­tor Ru­dolf Amann an­läss­lich der gest­ri­gen Fer­tig­stel­lung des Mo­dul­baus. „Es ist der ers­te Mo­dul­bau für die MPG. Ex­zel­len­tes Hand­werk schafft hier den Raum für ex­zel­len­te For­schung. Wir freu­en uns schon, die neu­en Räu­me mög­lichst bald zu nut­zen.“

Ge­plant vom Ar­chi­tek­tur­bü­ro Joes­ten und un­ter Bau­trä­ger­schaft der Max-Planck-Ge­sell­schaft ste­hen uns so dem­nächst auf etwa 600 m2 Grund­flä­che neue Bü­ros, La­bor- und Ge­mein­schafts­räu­me zur Ver­fü­gung, um un­se­re For­schung zu er­wei­tern und vor­an­zu­trei­ben. Das neue Ge­bäu­de­teil wird uns zu­nächst in der Co­ro­na­zeit räum­lich ent­las­ten und an­schlie­ßend zwei bis drei Ar­beits­grup­pen und ei­nem El­tern-Kind-Zim­mer Platz bie­ten.

Aber eins nach dem an­de­ren. Zu­nächst ist der Roh­bau fer­tig und die Stra­ßen im Um­feld wie­der frei be­fahr­bar. Für ei­ni­ge der Mit­ar­bei­ter von Ca­dol­to geht es zu­rück nach Nürn­berg, an­de­re küm­mern sich ge­ra­de um un­se­re In­nen­ein­rich­tung. Die Überg­a­be ist für An­fang Ok­to­ber ge­plant. Wir hal­ten Euch auf dem Lau­fen­den!

Der geschäftsführende Direktor Rudolf Amann hält eine kleine Rede zur Abnahme des Modulbaus. (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, K. Matthes)
Der geschäftsführende Direktor Rudolf Amann hält eine kurze Rede zur Abnahme des Modulbaus. (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, K. Matthes)

Bil­der von der Mo­dul­bau­fer­tig­stel­lung

 
 

Kon­takt

Pressereferentin

Dr. Fanni Aspetsberger

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Dr. Fanni Aspetsberger
 
 
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