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6. Bre­men Oce­an Day

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Feb 24, 2026

Der Bremer Ocean Day, veranstaltet vom Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie und der Universität Bremen, lässt Schülerinnen und Schüler eintauchen in den Ozean und die moderne Meeresforschung.

Am 24. Februar 2026 berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Vorträgen hautnah von ihrer Arbeit, der helfenden Technik, außergewöhnlichen Erlebnissen und neuesten Forschungsergebnissen ebenso wie von den Freuden und Tücken der Meeresforschung.

Der Bremer Ocean Day stellt die Weltmeere und deren Erforschung in den Mittelpunkt und macht sie für alle erlebbar. Gleichzeitig lernen die Schülerinnen und Schüler die zahlreichen Meeresforschungsinstitute in Bremen und Bremerhaven kennen und erfahren, warum die Erforschung der Ozeane nicht nur unheimlich spannend sondern mindestens ebenso wichtig ist.

Seid da­bei, wenn unsere For­sche­nden er­zäh­len, was wirk­lich un­ter der Was­ser­ober­flä­che pas­siert!

Wann? 24.02.2026, 9:30 – 12:30 Uhr

Wo? Hörsaalgebäude der Uni Bremen (Keksdose)

Eine Anmeldung für Kurse der SEK II ist möglich bis zum 31.01.2026.

 

Programmablauf:

 

9:30 Uhr  Begrüßung

9:45 Uhr  Vortrag 1: Beatrice Brix da Costa (MARUM, ZMT): Grüner Kaviar und andere essbare Algen – Meeresgemüse als Nahrungsmittel der Zukunft

10:15 Uhr Vortrag 2: Sophia Schillai (MARUM): Unter Druck - die Erforschung des Meeresbodens mit Tauchrobotern

10:45 Uhr  Pause

11:15 Uhr Interview & Diskussion mit Studierenden

11:45 Uhr  Vortrag 3: Laura Pareigis & Nahja Busse (MPI-MM und Universität Bremen): Meer Details: Wie Zucker und egoistische Bakterien mit dem Klima zusammenhängen

12:15 Uhr Abschluss

Mehr zu Vortragenden und Vorträgen

Vortrag 1:

Grüner Kaviar und andere essbare Algen – Meeresgemüse als Nahrungsmittel der Zukunft

Beatrice Brix da Costa

Ernährungssicherheit stellt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit dar, und die ständig wachsende Weltbevölkerung treibt die Nachfrage nach nahrhaften und nachhaltigen Nahrungsmitteln in die Höhe. Die Aquakultur gilt als eine Lösung, um diesen Bedarf zu decken, und leistet bereits heute einen wertvollen Beitrag zur Nahrungssicherung. Meeresalgen sind ein wichtiger Bestandteil der weltweiten marinen Aquakulturproduktion, wobei ein großer Teil der Biomasse für die menschliche Ernährung verwendet wird.

In diesem Vortrag wird die Referentin über das Potenzial von Algen als nachhaltiges Nahrungsmittel berichten und beleuchten, warum „sea food“ mehr ist als nur Fisch, Muscheln und Shrimps.

 

Essbare Algen
Essbare Algen (Quelle: Beatrice Brix da Costa)

Beatrice Brix da Costa ist Doktorandin an der Universität Bremen in der Arbeitsgruppe Marine Botanik und am Leibniz-Zentrum für marine Tropenforschung (ZMT) in der Arbeitsgruppe Experimentelle Aquakultur. Seit Beginn ihrer Promotion verbrachte sie bereits mehrere Monate im Feld in Vietnam, um insbesondere das Ko-Kultivierungspotenzial der essbaren Grünalge Caulerpa lentillifera („Meerestrauben“) mit einer essbaren Schnecke zu untersuchen.

Vortrag 2:

Unter Druck - die Erforschung des Meeresbodens mit Tauchrobotern

Sophia Schillai

Der Vortrag nimmt euch mit auf Entdeckungsreise von einem Forschungsschiff auf der Meeresoberfläche bis tausende Meter hinunter in die Tiefsee und gibt euch einen Eindruck von meiner Arbeit an der Schnittstelle zwischen Forschung und Technik. 

Sophia Schiller an Bord
Sophia Schillai an Bord vor einem Tauchroboter (Quelle: Sophia Schillai)

Nach einem Studium quer durch Physik, Elektro- und Informationswissenschaften arbeitet Sophia am Marum in der technischen Entwicklung der Meeresrobotik und fährt als Tauchroboterpilotin zur See. Dort bereitet sie in Zusammenarbeit mit den Forschenden an Bord, der Schiffscrew und dem Meeresrobotikteam wissenschaftliche Tauchgänge zum Meeresboden vor und bedient die Roboter im Einsatz. Nach der Expedition analysiert Sophia die gewonnenen Daten und Erfahrungen, um die Technik weiter zu entwickeln.

Vortrag 3:

Meer Details: Wie Zucker und egoistische Bakterien mit dem Klima zusammenhängen

Laura Pareigis und Nahja Busse

Bakterien im Meer haben eine große Wirkung auf den Kohlenstoffkreislauf. Um zu verstehen, ob das CO2 aus der Atmosphäre langfristig im Meer gespeichert wird, schauen wir uns die mikrobiellen Zuckerabbaumechanismen an, abhängig von Umweltfaktoren. Egoistische Bakterien können selbst komplizierte Zucker abbauen. Wir tauchen zu den kleinsten Lebewesen mit großem Einfluss: vom Forschungsschiff bis zu Tests im Labor. Was bedeutet das nun für das globale Klimasystem?

Laura und Nahja
Laura Pareigis und Nahja Busse (Quelle: Sebastian Kühl)

Laura Pareigis forschte zunächst in der Biochemie und Immunologie. Um kleine mit großen Prozessen zu kombinieren, vertieft sie ihre Arbeit in der marinen Mikrobiologie. Nun promoviert sie im Fachgebiet des globalen Kohlenstoffkreislaufs. Durch Umweltproben versucht sie zu verstehen, unter welchen Bedingungen Zucker im Meer abgebaut werden.

Nahja Busse war zunächst an Land unterwegs:  In ihrem Bachelor beschäftigte sie sich mit Insekten im Waldboden und spezialisierte im Master auf Meer. Nun untersucht sie in ihrer Doktorarbeit die Kohlenstoffspeicherung in Bakterien in Laborexperimenten.

Universitätscampus Bremen, Hörsaalgebäude (© Max-Planck-Insitut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Universitätscampus Bremen, Hörsaalgebäude (© Max-Planck-Insitut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Isabell Harder begrüßt SchülerInnen und LehrerInnen am Ocean Day 2020 (©Max-Planck-Institut Bremen/A.Esken)
Isabell Harder begrüßt SchülerInnen und LehrerInnen am Ocean Day 2020 (©Max-Planck-Institut Bremen/A.Esken)
Prof. Dr. Markus Rex bei seinem Vortrag am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Prof. Dr. Markus Rex bei seinem Vortrag am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Prof. Dr. Markus Rex bei seinem Vortrag am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Prof. Dr. Markus Rex bei seinem Vortrag am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Prof. Dr. Rudolf Amann am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Prof. Dr. Rudolf Amann am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Schüler und Schülerinnen am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Schüler und Schülerinnen am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Carolin Müller am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Carolin Müller am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Carolin Müller am Ocean Day 2020 in Bremen (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Carolin Müller am Ocean Day 2020 in Bremen (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Hörsaal
Hörsaal © Max-Planck-Insitut für Marine Mikrobiologie/A. Krüger
Interview
Interview mit zwei Studentinnen und einer wissenschaftlichen Technikerin © Max-Planck-Insitut für Marine Mikrobiologie/A. Krüger
Hörsaalgebäude am Open Campus 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Hörsaalgebäude am Open Campus 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Dr. Fanni Aspetsberger leitet durch das Programm am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Dr. Fanni Apetsberger leitet durch das Programm am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Dr. Florence Schubotz am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Dr. Florence Schubotz am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Dr. Florence Schubotz am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Dr. Florence Schubotz am Ocean Day 2020 (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
An den Informationsständen können sich alle Interessierten in der Pause über Studiengänge an der Universität Bremen informieren. (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
An den Informationsständen können sich alle Interessierten in der Pause über Studiengänge an der Universität Bremen informieren. (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Logo der Universität Bremen (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Logo der Universität Bremen (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Vortrag von Prof. Dr. Markus Rex am Ocean Day 2020 in Bremen (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Vortrag von Prof. Dr. Markus Rex am Ocean Day 2020 in Bremen (© Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie/A. Esken)
Organisatorinnen
Organisatorinnen © Max-Planck-Insitut für Marine Mikrobiologie/A. Krüger
Vortrag Andrea
Vortrag Prof. Dr. Andrea Koschinsky-Fritsche zum Tiefseebergbau © Max-Planck-Insitut für Marine Mikrobiologie/A. Krüger

Kontakt

Head of Press & Communications

Dr. Fanni Aspetsberger

MPI für Marine Mikrobiologie
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D-28359 Bremen

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1345

Phone: 

+49 421 2028-9470

Dr. Fanni Aspetsberger
 
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